Uni für Bodenkultur (BOKU)

Unkraut vergeht nicht
– für eine konsequente Linke in der ÖH!

Nach einer Auszeit tritt der KSV-LiLi dieses Jahr wieder bei den ÖH-Wahlen an der BOKU an. Die Notwendigkeit für eine linke ÖH, für Widerstand und radikale Lebensfreude ist angesichts der schwarz-blauen Regierung offensichtlich.

Durch unser Antreten bei den ÖH-Wahlen als KSV-LiLi wollen wir nicht nur an die Erfahrungen unser Vorgängerin Öko-LiLi an der ÖH BOKU anknüpfen, sondern auch den sich immer mehr verschlechternden gesellschaftlichen Verhältnissen, die sich durch die schwarz-blaue Regierung manifestieren, Rechnung tragen.

Widerstand!

Während die Regierung die Lebensumstände für Arbeiter*innen, für geflüchtete Menschen und für Armutsgefährdete immer weiter verschlechtert, steht der große Angriff auf die ÖH als gesetzliche Interessenvertretung der Studierenden erst bevor.

Im Regierungsprogramm ist unter anderem die Ausweitung der Studiengebühren und die Abschaffung des allgemeinpolitischen Mandats der ÖH vorgesehen. Damit soll der autoritäre neoliberale Wandel der Gesellschaft weiter verfestigt werden. Studierende sind aus Sicht der Regierung lediglich Konsument*innen von Bildung, die möglichst schnell für den Arbeitsmarkt zugerichtet werden sollen.

Gerade im Angesicht der kapitalistischen Krise mit ihren katastrophalen Folgen für Mensch und Natur wollen wir dem Kurs der Regierung Widerstand entgegensetzen. In der ÖH und auf der BOKU bedeutet das, über den studentischen Tellerrand hinaus aktiv zu sein.

Neben dem selbstverständlichen Einsatz für die Interessen der Studierenden gilt es, Räume zum Austausch wie das TüWi zu erhalten, Alternativmodelle für gesellschaftliche Entwicklungen zu konzipieren und gemeinsam vielfältigen Widerstand gegen Rechtsextremismus und die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen aufzubauen.

System Change not Climate Change!

Aus unserem Programm: In einem rasenden Tempo schafft die Menschheit nicht nur die Bedingungen für eine befreite Gesellschaft, sondern gleich ihre eigene Existenzgrundlage auf der Erde ab. […] Das Abwälzen der Verantwortung auf Individuen kann keine Lösung sein, sofern die zugrundeliegenden Verhältnisse unangetastet bleiben. Eine Veränderung der individuellen Konsumpraxis steht ohnmächtig gegenüber der Logik des Kapitalismus und kann das Erwirtschaften von Gewinn auf Kosten des Klimas nicht unterbinden. Eine konsequente Klimapolitik muss auf die Überwindung des Kapitalismus zielen und diesen als Haupttriebkraft hinter der Klimakatastrophe benennen. KSV-LiLi stellt sich gegen eine regressive Klimapolitik, die den Zusammenhang von Kapitalismus und ökologischer Katastrophe nicht benennt, sondern beschönigt.

Politische ÖH verteidigen!

Damit die ÖH solche Möglichkeiten bieten kann, muss das allgemeinpolitische Mandat entschieden verteidigt werden – die rechten ÖH-Fraktionen unterstützen jedoch die antidemokratischen Pläne der Regierung. Deshalb ist es notwendig, dass die linken Fraktionen bei den ÖH-Wahlen im Mai gestärkt werden. Der KSV-LiLi versteht sich dabei als linkes Korrektiv in der ÖH, das grundsätzliche Fragestellungen auf die Tagesordnung bringt und die ÖH in Kooperation mit anderen progressiven Kräften in Richtung einer emanzipatorischen Praxis drängt. Zugleich ist es dabei erforderlich, jegliche Mechanismen der Diskriminierung – sei es aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Herkunft – entschieden zu bekämpfen.

Mit einer Stimme für den KSV-LiLi kannst du also die ÖH als konsequente Interessensvertretung, den Widerstand gegen Schwarz/Blau und die Perspektive auf eine gerechtere, vielfältige und ökologisch-verantwortungsvolle Gesellschaft stärken.

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An der BOKU sind wir in den vergangenen Jahren als Ökologische Kommunistische – Linke Liste (ÖKO-LiLi) angetreten.

Zur Dokumentation:

Facebook https://www.facebook.com/oko.lili.5

Blog http://oekolili.blogsport.de/

Wahlergebnisse: 2,6% (2013); 3,4% (2011); 1,8% (2009); 1,1% (2007)

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