Eigeninitiative, oder: (frauen*) networking unterstützt?!
Die Frauenprojekte gibt es einerseits um der (sozialen) Selektion an und durch Universitäten entgegenzuwirken – von der nach wie vor überwiegend Frauen und Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürger_innenschaft betroffen sind. Andererseits sollen Student_innen beim Abschluss ihres Studiums und dem Überwinden der damit verbundenen Hürde des wissenschaftlichen Arbeitens unterstützt werden. Aus diesem Grund haben die (ehemaligen) Fakultätsvertretungen der Human- und Sozialwissenschaften (H.u.S.) und der Geistes- und Kulturwissenschaften (GEWI) der Uni Wien vor mittlerweile über 10 Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, das dazu unabhängig von den Launen von Politik, Ministerium und der (meist männlichen) Unileitung beitragen will. Es entstanden dadurch die wissenschaftlichen Schreibwerkstätten für Frauen* und das Diplomand_innencoaching, die in derzeit von mehreren Fakultätsvertretungen und Studienvertretungen der Uni Wien finanziert werden. Die Projekte sollen Student_innen ermöglichen, gemeinsam mit Trainer_innen und anderen Frauen*, die ähnliche Erfahrungen machen, einen Umgang mit Wissenschaft zu finden. Dies soll – auch für die Zukunft – die Position von Frauen* in einem Männer*dominierten Wissenschaftsbetrieb fördern und stärken.
Gemeinsame Presseaussendung von KSV-LiLi und GRAS:
GRAS, KSV-LiLi: Massive Polizeigewalt gegen friedliche DemonstrantInnen
Utl.: Prügelorgie muss sofort beendet werden
Wien (OTS) - Die Polizei geht mit massivem Gewalteinsatz gegen
friedliche DemonstrantInnen vor.
"Wasserwerfer, Tränengas und willkürliche Festnahmen, so behandelt
die Wiener Polizei momentan friedliche AntifaschistInnen am
Westbahnhof" zeigt sich Antonia Fa von den Grünen und Alternativen
StudentInnen (GRAS) schockiert.
"Die Polizei prügelt DemonstrantInnen krankenhausreif, während in der
Hofburg die Eliten des lokalen und internationalen Rechtsextremismus
auf ihre menschenverachtende Politik anstoßen." stellt Rosa Krasnaya
vom Kommunistischen StudentInnenverband - Linke Liste (KSV-LiLi)
empört fest.
"An diesem Polizeieinsatz sieht man wieder einmal, auf welcher Seite
die SPÖ-Wien steht: Catering der SPÖ-GewerkschafterInnen für
prügelnde PolizistInnen, Nobelbälle in der Hofburg für Rechtsextreme
und Tränengas für AntifaschistInnen kilometerweit entfernt von der
Hofburg." schließen Antonia Fa und Rosa Krasnaya entsetzt.
Utl.: Polizeilicher Einschüchterungsversuch ist einer Demokratie unwürdig
Mit Bestürzung reagiert Aktivistin Rosa Krasnaya vom Kommunistischen Student_innenverband - Linke Liste (KSV-LiLi) auf den rechtswidrigen Bruch der Versammlungsfreiheit seitens der Bundespolizeidirektion Wien. "Während sich die crème della crème des europäischen Rechtsextremismus in der Hofburg versammelt, um ihre menschenverachtende Politik beim WKR-Ball zu planen, wird Antifaschist_innen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit seitens der Exekutive abgesprochen."
Utl.: Uni-Leitung hat jegliche weitere Eskalation der Lage zu verantworten
Entsetzt zeigt sich Barbara Steiner, BV-Mandatarin des KSV-LiLi über die
überfallsartige Räumung des Audimax am frühen Morgen: "Das Rektorat hat sich mit dieser gewalttätigen Aktion zum Instrument der ÖVP, der dazugehörigen Aktionsgemeinschaft und des zersplitterten parlamentarischen Rechtsextremismus gemacht."
"Anstatt den begonnenen Gesprächsprozess weiterzuführen hat die
Uni-Leitung die Weichen auf Eskalation gestellt" so Steiner weiter.
For nearly three weeks now students in Austria have been occupying their universities and protesting. Solidarity is strong and protests are spreading and connecting – into and with other countries’ universities and other spheres of society.
Nobody thought of such a widespread development of protest and solidarity like we experiencing now when University and “usual” political work started after the summer holidays in the beginning of autumn.
gemeinsam verfasst mit basisdemokratischer Zustimmung
von Lehrenden und Student_innen der Universität Wien
und der Akademie der bildenden Künste Wien am 27.Oktober 2009.
(im Rahmen der Bildungsproteste in Wien 2009)
„preguntando caminamos“
„fragend schreiten wir voran“
(zapatistisches Motto)