
http://aktionswochen.fsinf.at/
Unmittelbar mit der Bildung der rot-schwarzen Koalition und den gebrochenen Wahlversprechen der SPÖ (Abschaffung der Studiengebühren; Grundeinkommen; "gerechtes Pensionssystem"; keine Eurofighter;....) setzten die Proteste ein: Demos und Kundgebungen in mehreren Städten, Besetzung der SPÖ-Zentrale, 2OOO TeilnehmerInnen bei der Protestveranstaltung am Ballhausplatz während der Angelobung der Regierung.
Doch unsere Proteste richten sich nicht nur gegen die gebrochenen Wahlversprechen, sondern gegen das neoliberale Regieren allgemein! Die Lockerung des Kündigungsschutzes für Lehrlinge, der absurde Arbeitsdienst für StudentInnen, die Arbeitszeitflexibilisierung auf einen 12 Stunden-Tag und eine 60- Stunden- Woche, die HartzIV- Grundsicherung und die Beibehaltung der rassistischen MigrantInnen- und Asylpolitik sind keine "Umfaller" sondern logische Kennzeichen neoliberaler Politik - ein Konsens auf den sich alle Parlamentsparteien einigen. Nur verstellen sie sich gerne in der Opposition...
Bei der Aktionswoche „Widerstand in großkoalitionären Zeiten" geht es darum, breitere Vernetzung, Austausch, und Kreativität im Widerstand zu ermöglichen und über Handlungsperspektiven zu diskutieren und neue zu kreieren. Protestfrühstücke und Workshops in der Uni Wien, Infoaustausch und spontane Aktionen sollen das ermöglichen.
An dem vorbereitenden Plenum an der Uni nahmen StudentInnen, AktivistInnen von ÖH, Basisgruppen und StudentInnenvereinen und auch GewerkschafterInnen und Menschen aus sozialen Bewegungen, linken Organisationen und von Lili- KSV Wien (Linke Liste - Kommunistischer StudentInnenverband Wien) teil.
Workshops gibt es u.a. zu:
„Feminismus heute“,
„Möglichkeiten alternativer Bildung“,
„Soziale Selektion“,
„Atypische Beschäftigung – Streik“,
„G-8-Gegengipfel in Heiligendamm“,
einen Kreativworkshop und vieles mehr.
Das genaue Programm auf: http://aktionswochen.fsinf.at/

Am Montag, 19. März findet die Auftakt- Diskussionsveranstaltung zur Aktionswoche an der Uni Wien "Widerstand in großkoalitionären Zeiten“ statt.
TeilnehmerInnen sind:
- Katrin Niedermoser (GPA - Jugend)
- Lina Anna Spielbauer (ÖH - Bundesvertretung)
- Emmerich Talós (Politikwissenschafter)
- Konstantin Todoulos (griechischer Aktivist)
Moderation: Karin Kuchler (ÖH Uni Wien)
Wann: 19. März, 20h
Wo: Hörsaal III im Neuen Institutsgebäude (NIG), Universitätsstr. 7, 1010 Wien
