Seit mehr als 30 Jahren haben Frauen in Österreich endlich die Freiheit, sich legal für oder gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden - zumindest theoretisch:
Die Fristenlösung stellt den Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten straffrei. Faktisch wird diese Freiheit mehrfach eingeschränkt: Der Zugang zu Mitteln und Einrichtungen der Familienplanung, Empfängnisverhütung und Geburtenkontrolle ist nach wie vor eine Frage des Einkommens - Mittel zur Empfängnisverhütung sind teuer, Schwangerschaftsabbrüche kosten von 400 Euro aufwärts, wenn es überhaupt Ambulatorien oder ÄrztInnen in Reichweite gibt.
Vor den Ambulatorien stehen militante AktivistInnen, die die Durchführung legaler Schwangerschaftsabbrüche zu verhindern versuchen: durch Zutrittsbehinderungen, Einschüchterungen, Ausübung von psychologischem oder moralischem Druck auf Frauen und Klinikpersonal.
ES IST HÖCHSTE ZEIT!
Die UnterzeichnerInnen fordern:
Einführung von Schutzzonen vor Einrichtungen, die legale Schwangerschaftsabbrüche durchführen
Verankerung eines Selbstbestimmungsrechtes der Frauen über ihre Gebärfähigkeit in der Bundesverfassung
Freier Zugang zu Mitteln und Einrichtungen der Familienplanung, Empfängnisverhütung und Geburtenkontrolle sowie Kostenübernahme durch die öffentliche Hand
Herausnahme des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch
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SCHUTZZONE - AT ist ein solidarischer Zusammenschluss
diverser Frauenprojekte, Frauengruppen und eizelner Frauen
zur Beendigung des Terrors radikaler Fanatiker vor Abtreibungskliniken,
Ambulatorien und Arztpraxen in Österreich. Darüber hinaus stehen wir für
die dringend erforderliche rechtliche Verbesserung reproduktiver Rechte von
Frauen auch in Österreich.
Unsere Initiative ist autonom/feministisch organisiert und gehört keiner Partei an.