Laut einer vom Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebenen Umfrage begrüßten 85% der Studierenden E-Voting.
So ein Ergebnis sollte zu Denken geben: Nur 85%!
Zum Vergleich: Mit satten 89,6% wurde Josef Pröll als Bundesobmann der ÖVP gewählt.
Toppen kann dies noch Werner Faymann (98,36%).
Ungeschlagen aber: In Nordkorea entfallen regelmäßig 100% der Stimmen auf die "Einheitsliste".
Fazit: Die Demokratisierung der Unis im Sinne Hahns ist noch lange nicht abgeschlossen...
P.S.: Gio Hahn im Standard vom 16.März:
"Manche Gruppierungen, eher linke, sind sehr pragmatisch und glauben, besser mit der physischen Abstimmung bedient zu sein, weil sie auf ihre Organisationskraft vertrauen".
Organisationskraft - also reale Relevanz, politisches Engagement, Verankerung - den "eher linken" Gruppen zuzusprechen, ist ein ungewohntes Kompliment.
Gleichzeitig ist das ein Eingeständnis: Hinter E-Voting steht eine weiteren Umfärbelungs- und Entpolitisierungs-Phantasie seitens ÖVP-geführter Ministerien...