Allerlei Schabernack ließe sich mit demokratischen Wahlen treiben. In etwa: Stimmen kaufen.
Blöd daran nur, dass die Stimmabgabe im Idealfall unbeobachtet (sogenannte 'Wahlzellen' eignen sich ganz gut) stattfindet. Wie also kontrollieren, ob die Stimme vermeintlich oder tatsächlich gekauft wurde?
Abhilfe weiß ein gewiefter Politiker und nunmehr Landeshauptmann von Kärnten, Gerhard Dörfler: Ihm hätten SPÖ und ÖVP Mitglieder (nebenbei Bürgermeister) angekündigt, bei den Landtagswahlen 2009 das BZÖ zu wählen; und : „Sie haben mir versprochen, mir ihren Stimmzettel als Beweis per Handy zu fotografieren“ (DerStandard, 25.2.09).
Eleganter dagegen wäre: Modell „E-Voting“, Ausführung ÖH-Wahl 2009 – ein Screenshot reicht!
Dass mündige BürgerInnen schon keinen Schabernack trieben mit Demokratie und so, widerlegen ein Landeshauptmann und drei Bürgermeister dieser Bananenrepublik eindrucksvoll.
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