Als Lösungsversuch eines schon ewig andauernden Konfliktes zwischen FrauenLesben und queer-Feminist_innen sind im Rahmen der Uni-Besetzungen zwei Aufrufe für die Bildungsdemo entstanden. Ein FrauenLesben Block und ein FrauenLesbenTrans* Block werden gemeinsam einen antisexistischen Block innerhalb der Demo bilden. Flyer und Aufruf können nach Wahl verschickt und verteilt werden.
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN. FEMINISTINNEN VERBÜNDET EUCH!
1.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenTransblock
2.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenblock
1.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenTransblock auf der Bildungsdemo „Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne“
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN
Wir beteiligen uns als eigener FrauenLesbenTransblock an den Bildungsprotesten und rufen alle FrauenLesbenTrans** dazu auf, sich uns anzuschließen!
Durch unsere Demoteilnahme wollen wir feministische Inhalte und antisexistische Praxis innerhalb der studentischen Protestbewegung sichtbar machen und erkämpfen.
Da leider linke Strukturen nicht frei von Sexismen sind und es die letzten Tage innerhalb der Audimaxbesetzung zu mehreren sexuellen Übergriffen und Vorfällen gekommen ist, finden wir eine eigenständige FrauenLesbenTrans-Organisierung innerhalb der Student_innenproteste notwendig.
Es kann nicht sein, dass die Thematisierung sexistischer Übergriffe als Fußnote abgehandelt wird. Wir fordern eine ernsthafte inhaltliche und praktische Auseinandersetzung auf den Plena, in den Workshops, im Alltag innerhalb der studentischen Protestbewegung und allgemein in linken/ emanzipatorischen Strukturen!
Solange sich FrauenLesbenTrans** hier unwohl und unsicher fühlen, kann absolut nicht von einer emanzipatorischen Bewegung gesprochen werden.
Auch wird dadurch die Ausweitung einer breiten Protestbewegung unmöglich!
Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!
Wir wollen eine emanzipatorische Bewegung (auf der Uni), daher meinen wir, dass es nicht ausreicht nur bildungsspezifische Forderungen zu formulieren, sondern die Bildungsproteste im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu denken, mit den anderen stattfindenden sozialen und politischen Kämpfen hier in Österreich und weltweit.
Wir begreifen uns als Teil einer weltweiten, antikapitalistischen Bewegung, wobei wir uns als FrauenLesbenTrans** solidarisch mit den global stattfindenden emanzipatorischen Kämpfen erklären, welche sich gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Antisemitismus, Militarisierung, Kolonialismus und Kriege richtet.
Konkret fordern WIR:
_ Starkes Eingreifen von ALLEN bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
_ Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
_ Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen!
_ Mindestens 50% FrauenLesbenTrans** bei Vorträgen, auf Podien, in Diskussionen, in Wissenschaft und Forschung!
_ Eine verpflichtende Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten!
_ Freier Bildungszugang für ALLE und die sofortige Abschaffung aller Zulassungsbeschränkungen und sonstigen Selektierungsverfahren anstatt eines Zweiklassenbildungssystem!
_ Freier Bildungszugang für Nicht – EU – Student_innen!
_ Kostenlose Kinderbetreuung!
_ Aufwertung aller Bildungseinrichtungen statt eines Elitensystems!
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN_
Patriarchat zerschlagen: Wehrt euch gegen direkte und strukturelle Gewalt!
FRAUENLESBENTRANS** WEHRT EUCH, GREIFT EIN, HAUT DEN TYPEN EINE REIN, SONST WIRD ES NIEMALS UNSRE UNI SEIN!!!
Kommt am Mittwoch, den 28.10.09 zum feministischen FrauenLesbenTransblock!
Treffpunkt: 16.45 vor der UNIRAMPE
2.) Aufruf für einen feministischen FrauenLesbenblock auf der Bildungsdemo „Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne“
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN
Wir beteiligen uns als eigener FrauenLesbenblock an den Bildungsprotesten und rufen alle FrauenLesben dazu auf sich uns anzuschließen!
Durch unsere Demoteilnahme wollen wir feministische Inhalte und antisexistische Praxis innerhalb der studentischen Protestbewegung sichtbar machen und erkämpfen.
Da leider linke Strukturen nicht frei von Sexismen sind und es die letzten Tage innerhalb der Audimaxbesetzung zu mehreren sexuellen Übergriffen und Vorfällen gegen Frauen gekommen ist finden wir eine eigenständige FrauenLesben - Organisierung innerhalb der StudentInnenproteste notwendig.
Es kann nicht sein, dass die Thematisierung von sexistischen Übergriffen als Fußnote abgehandelt wird_ wir fordern eine ernsthafte inhaltliche und praktische Auseinandersetzung auf den Plena, in den Workshops, im Alltag innerhalb der studentischen Protestbewegung und allgemein in linken/ emanzipatorischen Strukturen!
Solange sich FrauenLesben hier unwohl und unsicher fühlen aus Angst vor sexuellen Übergriffen, kann absolut nicht von einer emanzipatorischen Bewegung gesprochen werden. Auch wird dadurch die Ausweitung einer breiten Protestbewegung unmöglich!
Solange es hier ein allgemeines Desinteresse für antisexistische Themen gibt, solange Menschen nicht eingreifen, wenn sexistische Aussagen getätigt werden und Übergriffe geschehen, wird hier der gesellschaftliche Normalzustand reproduziert!
Wir wollen eine emanzipatorische Bewegung (auf der Uni), daher meinen wir, dass es nicht ausreicht nur bildungsspezifische Forderungen zu formulieren, sondern die Bildungsproteste im gesamtgesellschaftlichen Kontext zu denken, mit den anderen stattfindenden sozialen und politischen Kämpfen hier in Österreich und weltweit.
Wir begreifen uns als Teil einer weltweiten, antikapitalistischen Bewegung wobei wir uns als FrauenLesben solidarisch mit den global stattfindenden emanzipatorischen Kämpfen erklären welche sich gegen Kapitalismus, Patriarchat, Rassismus, Antisemitismus, Militarisierung, Kolonialismus und Kriege richtet.
Konkret fordern WIR:
_ Starkes Eingreifen von ALLEN bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
_ Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
_ Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen!
_ Mindestens 50% Frauen bei Vorträgen, auf Podien, in Diskussionen in Wissenschaft und Forschung!
_ Eine verpflichtende Auseinandersetzung mit feministischen Inhalten!
_ Freier Bildungszugang für ALLE und die sofortige Abschaffung aller Zulassungsbeschränkungen und sonstigen Selektierungsverfahren anstatt eines Zweiklassenbildungssystems!
_ Freier Bildungszugang für Nicht – EU – StudentInnen!
_ Kostenlose Kinderbetreuung!
_ Aufwertung aller Bildungseinrichtungen statt eines Elitensystem!
ANTISEXISMUS MUSS PRAXIS WERDEN_
Patriarchat zerschlagen: Wehrt euch gegen direkte und strukturelle Gewalt!
FRAUENLESBEN WEHRT EUCH, GREIFT EIN, HAUT DEN TYPEN EINE REIN, SONST WIRD ES NIEMALS UNSRE UNI SEIN!!!
Kommt am Mittwoch, den 28.10.09 zum feministischen FrauenLesbenBlock!
Treffpunkt: 16.45 vor der UNIRAMPE