Utl.: Uni-Leitung hat jegliche weitere Eskalation der Lage zu verantworten
Entsetzt zeigt sich Barbara Steiner, BV-Mandatarin des KSV-LiLi über die
überfallsartige Räumung des Audimax am frühen Morgen: "Das Rektorat hat sich mit dieser gewalttätigen Aktion zum Instrument der ÖVP, der dazugehörigen Aktionsgemeinschaft und des zersplitterten parlamentarischen Rechtsextremismus gemacht."
"Anstatt den begonnenen Gesprächsprozess weiterzuführen hat die
Uni-Leitung die Weichen auf Eskalation gestellt" so Steiner weiter.
Jan Bruckschwaiger, Studienvertreter der Philosophie, musste für den Zugang zu seinem Büro im Neuen Institutsgebäude (NIG) Sicherheits- und Ausweiskontrollen durch einen privaten Sicherheitsdienst über sich ergehen lassen. "Normalen" Studierenden wird der Zugang auch für Prüfungs- und Sprechstundentermine gänzlich verwehrt.
"Das Aussperren aller Studierenden aus dem Hauptgebäude und dem NIG ist unfassbar. So sind nicht nur die Bibliotheken geschlossen, es wird auch jegliche ÖH-Arbeit rechtswidrig verunmöglicht.
Das Motto des Rektorats scheint momentan ‚Blockieren statt Studieren-lassen’ zu sein", zeigt sich Bruckschwaiger empört.
In einer Aussendung an alle Studierenden imaginiert das Rektorat eine
"Spaltung der Protestbewegung", was nur als Provokation gegenüber
allen Studierenden und einen Affront gegenüber den Gesprächspartner_innen darstellt.
"Nunmehr wird sich zeigen, welche Antwort die Studierenden auf diese
Eskalation finden werden. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass
sie ihren Protest gegen diesen erzwungenen Weihnachtsfrieden
artikulieren werden" schließen Barbara Steiner und Jan Bruckschwaiger
geeint.
Rückfragehinweis:
KSV-LiLi (Kommunistischer StudentInnenverband - Linke Liste)
ksv@linke-liste.at
Pressehandy: 0681/10408326