Der Kommunistische Student_innenverband - Linke Liste (KSV - LiLi) lädt gemeinsam mit transform!at - verein zur Förderung linker Diskurse und Politik - zur Buchpräsentation und Diskussion von "BruchStücke. Kritische Ansätze zu Politik und Ökonomie im globalisierten Kapitalismus."
Die gesammelten Materialien zur von selbigen veranstalteten Ringvorlesung im Sommersemester 2008 Universität Wien
Do, 29. Oktober 2009, 20h
Hörsaal II
Neues Institutsgebäude - NIG
Universitätsstr. 7
1010 Wien
Aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremen Musikszene
Bild- und Tonvortrag von Thomas Rammerstorfer und Markus Rachbauer
"Primär ist es die Musik die den Weg in die rechtsextreme Szene ebnet" (Verfassungsschutzbericht 2007, BMI)
Elfjährige Kinder, die zu sanften Gitarrenklängen „aryan man awake" trällern, der Lehrersohn aus dem Mühlviertel, der gegen Schwule rappt, langhaarige Nazi-Satanisten, die zu Black Metal ihren Hass auf das „Judäo-Christentum" rausschreien, das angeblich ihr „germanisches Blut" unterdrückt - rechtsextreme Musik beschränkt sich längst nicht mehr auf den Skinheadrock oder folkloristische Marschmusik.
In the competition of 27 films from the entire world, "Ca$h & Marry" of Atanas Georgiev won the "Regarde Neuff" award at the European festival of documentary films "Visions du Reel" in Nyon, Switzerland.
"The film opened a debate, which resumed long after the screening, which demonstrates that the project is intriguing and urges questions related to the freedom of movement, human rights, lack of choice and the individual's need to search for happiness", says author Georgiev.
Mittwoch, 1. April 2009, 16.30 - 20.00
vor dem Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring
Am 1. April 1979 wurde im Iran die „Islamische Republik“ ausgerufen. Das einzige, was es zu diesem Jubiläum zu feiern gibt, sind 30 Jahre Widerstand gegen dieses menschenverachtende Regime. 30 Jahre „Islamischen Republik Iran“ bedeuten 30 Jahre Terror nach innen und außen: Verfolgung von GewerkschafterInnen, nationalen und religiösen Minderheiten, studentischen AktivistInnen, Homosexuellen, Frauen und Oppositionellen. Mit unserer Mahnwache, die zeitgleich auch in anderen europäischen Städten wie Berlin und Den Haag stattfinden wird, gedenken wir der Opfer der Mullah-Herrschaft im Iran. Zehntausende wurden ermordet, Millionen ins Exil getrieben.
Befreiungskundgebung am 27. Jänner 2009, 18 Uhr am Judenplatz, 1010 Wien
Am 27. Jänner 1945 befreiten Soldat_innen der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz, dessen Name in der Nachkriegsgeschichte zum Synonym des nationalsozialistischen Vernichtungsantisemitismus und dessen Nachwirkungen werden sollte.
Wir möchten euch hiermit herzlichst zu unserem KSV - Lili Filmabend am 27.05.2008 um 19:00 im Elise Richter Saal einladen. Gezeigt wird der kontroversielle Film "Saló oder die 120 Tage von Sodom" von Pier Paolo Pasolini.
Univ.Prof.Dr. Siegfried Mattl hält ein Einleitungsreferat und im Anschluss an den Film ist eine Diskussion geplant.
Demonstration gegen Rassismus und Faschismus
am 17.11.2007 – 14 UHR – SCHOTTENTOR
Rassismus, Faschismus und Antisemitismus gehören in Österreich keineswegs der Vergangenheit an. Seit Jahrzehnten zeichnen sich nicht nur FPÖ und BZÖ durch populistische und rassistische Politik aus. Durch ständige rassistische Hetzkampagnen werden Ängste erzeugt und geschürt. Neben der antisemitischen „Normalität“ in Österreich werden seit einigen Jahren vor allem auch als MuslimInnen wahrgenommene Menschen zum Ziel rassistischer Hetze.
Die SPÖVP-Koalition setzt die fremdenfeindliche Politik der schwarz-blau-orangen Regierung nahtlos fort: die regierenden Großparteien beziehen keine klare Position gegen Rassismus sondern entwerfen entsprechende, diskriminierende Gesetze.
Wochenend-Seminar: Rassismus 13.-14. Oktober 2007, Cafe 7Stern
Im Rahmen des Halbjahresschwerpunkt Antirassismus organisiert die KPÖ-Wien
gemeinsam mit transform.or.at und KSV- LiLi ein Seminar zum Thema "Rassismus",
in dem wir uns die theoretischen Grundlagen für unsere antirassistischen
Aktvitäten erarbeiten wollen.
Thema der Tagung ist die Verschränkung von ökonomischer Ausbeutung und rassistisch motivierter Massenvernichtung im Nationalsozialismus, die sich vor allem gegen Juden, Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, aber zum Teil auch gegen politische Gegner und als "Asoziale" und "Kriminelle" stigmatisierte Personengruppen gerichtet hat. In welchem Verhältnis stehen die "Vernichtung durch Arbeit", die "Vernichtung so genannten 'arbeitsunfähigen' und 'lebensunwerten' Lebens", die "Vernichtung als Arbeit" und die Hoffnung der Opfer auf "Rettung durch Arbeit"? Einen geographischen Schwerpunkt werden die von NS-Deutschland besetzten Gebiete Osteuropas bilden.